Daniels Geschichte – Ganz persönlich

Vom Podcast bis zum Radio

Diese Reise ist meine ganz persönliche. Deshalb spreche ich hier auch aus der „Ich“-Perspektive. Was in meinem Kinderzimmer mit YouTube-Videos angefangen hat, ist später mein Beruf.

2013

Ich liebe es zu sprechen. Und ich habe schon von klein auf eine Faszination für Kommentatoren und Moderatoren gehabt. Deshalb habe ich kurzerhand einen YouTube-Kanal eröffnet. Ich kommentierte Fifa-Spiele auf der Playstation, nahm später auch Vlogs aus meinem Alltag auf und lernte vor der Kamera zu sprechen. So generierte ich mehrere hunderttausend Aufrufe und über 2.000 Abonnenten.

2015

Daniel Brocke und Marc Schulte schauen in die Kamera.

Ein Besuch im Lokalzeit-Studio des WDR reichte, um einen Traum auszulösen. So war es bei bei mir an diesem Tag im Jahr 2015. Da habe ich den Moderator Marc Schulte bei der Arbeit begleitet. Das hat gereicht, um sagen zu können „ich will auch so etwas machen“. Ab diesem Tag war klar, welchen beruflichen Weg ich einschlagen werde.

In diesem Rahmen möchte ich Marc danken. Du bist der Grund, warum ich das alles hier mache!

2019

Ich moderiere meine erste Veranstaltung – den bunten Abend des Anne Frank Gymnasiums in Halver. „Gewandt und charmant führt Daniel Brocke durch das Programm“ textet die lokale Zeitung später.

2019

Daniel Brocke vor einem roten Hintergrund.

Mit dem Beginn des Studiums im Bereich „Wirtschaftspolitischer Journalismus“ startet die Karriere als Journalist so richtig. Dieses Bild ist ein Screenshot aus einem TV-Beitrag, den ich für KurtTV gemacht hat. Das Thema: der Jemen-Konflikt.

2019

Mit Beginn des Studiums startet auch die freie Mitarbeit bei Radio Hagen. Später folgen Radio MK und Antenne Unna. Erst arbeite ich als Reporter und produziere Beiträge. Nach meinem Studium spreche ich dann auch die Nachrichten, Moderiere und kümmere mich um Online und Social Media.

Daniel Brocke hält ein Mikrofon in der Hand.

2021

Am 16. Mai 2021 erblickte mein erster Podcast das Licht der Welt. In den folgenden zwei Jahren sprach ich darin
mit den verschiedensten Menschen über ihre Geschichten und Expertisen. Es ging unter anderem um die Krankheit
MS, die Arbeit als Pflegekraft, Achtsamkeit im Alltag und Fitness.

2023

Bei der Sprengung der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid durfte ich mich
um den Instagram Account von Radio MK kümmern. Im Livestream moderierte
ich die Sprengung vorab und versorgt die Zuschauer mit Hintergrundinformationen. Später begleitete ich auch den symbolischen Spatenstich für den Neubau sowie die Eröffnung der erste Brückenhälfte.

2026

Im Mai 2026 machte ich einen weiteren großen Schritt in meiner journalistischen Karriere. Ich verließ nach fast sieben Jahren den NRW-Lokalfunk und startete
als Freier Autor beim WDR in Siegen. Seitdem setze ich dort Themen Online, fürs Radio und fürs Fernsehen um.

Aus dem Kinderzimmer bis zum Parookaville

Ich kann behaupten, dass ich aus meinen Hobbys Berufe gemacht habe. Ähnlich wie beim Journalismus, habe ich auch meine Ziele als DJ und Musikproduzent verfolgt.

2013

Auch bei bei diesem Traum gibt es eine Person, die ihn ausgelöst hat. Mario Greiner, ein Freund meines Bruders. Der war damals DJ. In seinem Jugendzimmer hat er mir gezeigt, was er da eigentlich macht. Das hat mich angefixt. Am 06. November – meinem Geburtstag – schenkten mir meine Eltern daraufhin meinen ersten eigenen DJ-Controller.

Daniel sitzt an seinem Schreibtisch vor einem DJ Controller.

2018

Daniel steht vor einem DJ Controller.

Viele Jahre lang habe ich ausschließlich in meinem Kinderzimmer Musik gemacht habe und mir das auflegen beigebracht. 2018 war es dann soweit. Mein erster Auftritt vor einem Publikum, bei einer Schulveranstaltung. Ich war noch nie so aufgeregt.

2021

Der Mann, der mich vor 8 Jahren zur Musik gebracht hat, ist verantwortlich für meinen ersten Auftritt bei einem Festival. Dankeschön Mario! Im August 2021
durfte ich durch ihn zum aller ersten Mal beim Ferik Festival in Ennepetal auflegen. An einem Samstag um 12 Uhr. Das Publikum bestand aus 9 Leuten,
von denen 5 meine Familie waren. Trotzdem war ich stolz wie Bolle. Ein Schritt zum professionellen DJ.

Daniel steht auf einer Festival Bühne.

2022

Dylan Wayne und DBroke auf einer Bühne
Foto: Jörn Maximowitz

Am 30. Juni 2022 änderte sich für mich so ziemlich alles. Mein bisher
erfolgreichster Song erschien. Breeze Of Air, mit dem niederländischen
Singer/Songwriter Dylan Wayne. Seit der Veröffentlichung wurde der Track
alleine auf YouTube über 1,5 Millionen Mal gestreamt. Eine Reise begann. Auch, weil Dylan mich seitdem auf fast jedem Festival begleitet.

2025

Breeze Of Air schrieb auch drei Jahre später weiter Geschichte. Im Mai 2025 wurde der Song von einem Sinfonieorchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Historischen Stadthalle Wuppertal gespielt. Umkomponiert wurde der Track extra dafür von Elöd Ambrusz. Für Dylan und mich ging damit ein Traum in Erfüllung.

Foto: Jörn Maximowitz
Foto: Jörn Maximowitz

Noch am selben Tag stand direkt das nächste große Event an. Die erste DBroke and Friends. Mein eigenes kleines Festival, im Club Barmer Bahnhof. Mit einigen DJ Kollegen feierten wir bis in die Nacht.

2025

Ich spiele zum ersten Mal auf der Penny Stage beim Parookaville, dem größten EDM-Festival in ganz Deutschland. Ein Traum geht damit in Erfüllung. Im Selben Jahr habe ich unter anderem auch auf dem San Hejmo, Brunnenfestival Lünen und dem Dynabeat Festival bei Hamburg gespielt.

Foto: Marvin Schüle / Bearbeitung mithilfe von KI

2026

Foto: Bootshaus Cologne

Daniel kommt in das Finale des Bootshaus DJ Contest. Der Kölner Club landete zuvor auf Platz sieben im Ranking der weltweit besten Clubs. Zum Sieg reichte es knapp nicht. Aber immerhin: Top 10 aus hunderten Bewerbern.

2026

Ein paar Eindrücke aus dem bisherigen Jahr 2026